Phoenics - Der Tüftler - Phoenics, so nennt man mich heute. Früher, vor jenem Tage, nannte man mich auch den Tüftler, meinen richtigen Namen kennt niemand, nicht einmal ich. Wie kam es dazu? Das erste an was ich mich erinnere ist, ist ein Ort den man heute "die östlichen Pestländer" nennt. Genauer gesagt "Corrins Kreuzung". Ich war wohl ein Findelkind, wuchs zu Anfang in den Gassen des Dörfchens auf, aß was ich fand, schlief wo es trocken war und schlängelte mich irgendwie durchs Leben. Anfangs nahmen mich die Bewohner nicht wahr beziehungsweise ignorierten mich, später dann erledigte ich kleine Aufgaben für sie, dafür bekam ich dann bessere Kleidung, etwas Warmes zu essen oder auch mal ein Nachtlager. Ein alter Magier gab mir immer mehr Arbeiten zu tun, er konnte vieles nicht mehr so machen wie er es sich wohl wünschte, so alt war er schon. Für jeden Auftrag bekam ich eine Mahlzeit und ein kleines magisches Kunststück gezeigt. Irgendwie hat es sich dann eingeschlichen, dass ich sein Lehrling wurde. Ich lebte bei ihm, er ließ mich schuften und brachte mir mehr und mehr die Künste der arkanen, feurigen und frostigen Magie bei. So gingen ein paar Jahre ins Land. Als Jugendlicher beobachtete ich ein paar Gnome mit ihren mechanischen Spielzeugen, ich war so fasziniert, dass ich eines stahl um es zu inspizieren. Die Faszination drängte aufkommende Schuldgefühle zurück. Dieses Spielzeug war ein mechanisches Eichhörnchen, ich brauchte ein paar Monate um zu verstehen was da vor sich ging.. Also begann ich heimlich Erze abzubauen, fertigte Einzelteile an um sie irgendwie zusammenzusetzen damit ein funktionierendes Gerät dabei herauskommen sollte. Ohne Lehrer verzeichnete ich nur geringe Fortschritte, zu komplex waren diese Geräte. In einer kalten Winternacht starb mein Meister, seine Zeit war einfach gekommen. Aufgewühlt und wieder allein zog ich los zu los zu den Gnomen um deren Kunst zu erlernen. Ich gelangte nach Booty Bay im Dschungel des Stranglethorn, dann auch nach Gadgedzan in der Wüste Tanaris'. Meine erlernten magischen Fähigkeiten halfen mir immer wieder auf meinen Reisen, ich konnte die Macht spüren die darin steckte, fand richtiggehend Spaß daran sie einzusetzen. Je mehr ich sie nutzte desto sicherer wurde ich. Die Gnomen-Meister lehrten mich den Umgang mit Lichtbogenschlüsseln, Sprengpulver und vielem mehr. Ich sammelte Schriften und Bauanleitungen, nahm Tipps und Hinweise wissbegierig auf. Voller Ideen kehrte ich dann in meine Heimat zurück, bezog wieder die Hütte meines Meisters am See. Dort angekommen vertiefte ich mich wieder in die Schriftstücke, baute mir eine Werkstatt und bastelte was das Zeug hielt. Die Dorfbewohner fingen an mich zu meiden, nannten mich nur noch den Tüftler.. Dann kamen die dunklen Tage.. Die Geißel würde über uns kommen, so sagten sie. Man hörte von verlorenen Schlachten, dem Vormarsch des Feindes.. Ich wollte mich nicht wehrlos ergeben. Ich verbrachte Tage, vielleicht Wochen in meiner Werkstatt, baute an einer Superwaffe von ungeheurer Kraft. Mit dieser wollte ich mich gegen die Gegner wehren. Bestückt mit feinstem Sprengpulver, verzaubert mit feurigen und arkanen Energien, zusammengepackt in einem riesigen Gehäuse, so sollte meine Waffe aussehen. ..sollte.. Ich begann einen Fehler, zuviel meiner magischen Energien leitete ich in mein Werk. Es gab eine gewaltige Explosion, alles stand in Flammen, mein Gesicht fühlte sich an wie mit einer Keule zerschmettert, mein Körper flog brennend durch die Luft. Ich erlebte dies alles wie im Zeitraffer, spürte wie ich verbrannte.. Ich wirkte Frostzauber aller Art auf mich, schuf einen Blizzard der das Feuer löschen sollte, Frostbarrieren, letztendlich schaffte ich es mich in einem Eisblock einzuschließen welcher das meinen Körper löschte.. Wenig später war das Eis geschmolzen, ich sackte zu Boden, doch keine gnadenvolle Ohnmacht erlöste mich. Auf dem Rücken liegend sah ich die glimmende Ruine meiner Werkstatt, verbrannte Bäume. Ich realisierte, dass das Gras um mich wieder zu brennen begann, mein Körper glühte wohl noch immer, mit letzter Kraft schuf ich eine kühlende Aura um mich bevor ich dann endlich das Bewusstsein verlor. Als ich wieder zu mir kam standen die Bewohner von Corrins Kreuzung um mich herum, sie betrachteten mich mit entsetzten Augen. Ich wusste, sie hatten Angst vor mir, jetzt noch mehr wenn man die Zerstörung sah welche ich angerichtet hatte. Doch irgendetwas stimmte nicht. Entsetzen wich Hass und Wut, sie begannen mich anzugreifen, wie besessen waren sie.. Ich raffte mich auf, fesselte alle Angreifer in einer Frostnova und blinzelte davon. Lange flüchtete ich bis ich endlich niemanden mehr hinter mir sah, mit Einbruch der Nacht hatten sie die Verfolgung wohl aufgegeben. Ich war an einem anderen See angekommen und wollte endlich die Reste der Explosion von mir abwaschen. Als ich dann im fahlen Mondschein mein Spiegelbild sah, wusste ich warum die anderen mich gejagt hatten - Ich hatte den Kampf gegen meinen eigenen Tod gewonnen, aber zu welchem Preis? Nun war ich ein Untoter und kein Weg könnte je zurückführen. Und immer werde ich nun wohl meinen Körper mit Zaubern kühlen müssen damit er nicht erneut anfängt zu brennen.. -------------------------------------------------------------------------------- - Nachforschungen in der Vergangenheit - Als Untoter hat man bekanntlich eine Menge Zeit. Den Großteil verwendete ich darauf meine magischen Fähigkeiten zu verbessern. Im Laufe der Zeit lernte ich ein paar Gefährten kennen, in ihrer Gesellschaft zog ich nun immer häufiger los um gegen die Gräuel dieser Welt vorzugehen. Wir besiegten unsere Gegner wo auch immer wir hin kamen, ich kann mich nicht erinnern jemals mit ihnen eine endgültige Niederlage erlebt zu haben, es fand sich immer ein Weg. Als wieder einmal eines meiner ingeneurischen Konstrukte den Dienst versagte und mich beinahe vollends dahingerafft hätte, beschloss ich doch besser die Finger von dieser Kunst zu lassen, sie scheint mir doch sehr gefährlich zu sein. Spontan erinnere ich mich zum Beispiel an ein Teleportier-Gerät welches mich hunderte Meter über dem Erdboden auftauchen ließ, hätte ich nicht meine Zauber wäre dies mein Ende gewesen. Oder der so genannte "Todesstrahl", leider auch immer ein hohes Risiko für den Anwender.. Nein, das wollte ich nicht mehr. Also sah ich mich nach einem neuen Beruf um. Doch was tun? Letztendlich lernte ich die Kunst des Schneiderns, so konnte ich immer noch schöne und mächtige Dinge erstellen, die allerdings weit ungefährlicher waren, zumindest für den Träger. Je mehr Jahre verstrichen desto größer wurde der Ruf in mir herauszufinden wer ich nun wirklich war. Bevor ich zum Phoenics wurde, bevor man mich den Tüftler nannte, bevor ich meine Ausbildung bei dem alten Magier begann. Wer war ich als kleiner Junge, wer waren meine Eltern? Ich reiste in die Pestländer, zurück zu meinen ersten Erinnerungen, zu Corrins Kreuzung. Die Geißel hatte dieses Dörfchen schon lang im Griff, doch der Hass dieser Kreaturen auf mich, es scheint derselbe zu sein wie damals, als mich die Menschen des Dorfes angriffen. Heute sind sie das, was sie damals zu töten versuchten. Ein netter Scherz den die Geschichte da gespielt hat. Wie dem auch sei, ich durchsuchte alle Häuser nach Hinweisen, jedes Wesen welches mich zu hindern versuchte wurde von mir erlöst, sie konnten mir nichts anhaben. Lange durchsuchte ich Ruine für Ruine, stemmte verschmortes Holz bei Seite, tötete ein paar Geißel-Diener. Am dritten Tage wandte ich mich der Hütte meines ehemaligen Meisters zu. Ich hatte ein mulmiges Gefühl, viele Erinnerungen verbanden mich mit diesem Ort. Drinnen herrschte mehr als nur das übliche Chaos, alles zerstört und umgeworfen, selbst der mächtige Schreibtisch lag auf der Seite. Mühsam versuchte ich ihn aufzurichten. In dem Moment sah ich ein Stück altes Leinentuch aus dem lehmigen Boden ragen, dort wo einst der Schreibtisch stand. Ich ließ ab von meinem Vorhaben den Tisch aufzurichten ab und legte stattdessen das Leinentuch frei. Wie sehr staunte ich, als ich bemerkte, dass in ihm etwas eingebunden war. Endlich hatte ich das seltsame Päckchen geborgen. Zitternd öffnete ich es und fand darin ein Buch. Es war teils schon verfallen, doch hier und da konnte man noch die feine Schrift erkennen. So auch auf der Innenseite des Buchdeckels, dort stand: ~-° Tagebuch von Eleonoor Tsunaki °-~ Ich begann dieses Tagebuch zu lesen und erfuhr, dass diese Eleonoor einen Mann Namens Sumhaya hatte, sie wohnten in einem Haus nahe der Schlucht. Sumhaya war wohl ein nicht ganz so ehrbarer Bürger, vielmehr schien er seine Mitmenschen zu berauben und zu erpressen, doch niemand wagte es ihm Widerstand zu leisten. Sie hatten einen gemeinsamen Sohn welchen sie Yoh nannten. Eleonoor Schien nicht allzu glücklich über die Berufswahl ihres Mannes zu sein, doch sie brauchten das Geld. Mehr konnte ich nicht entziffern. Als ich das Tagebuch grade wieder einwickeln wollte fiel mir eine andere Schrift im Einband auf, die Handschrift meines Meisters. "Archiv von Scholomance" hatte er dort hingeschrieben. Nichts lag näher, als jetzt Scholomance aufzusuchen. -------------------------------------------------------------------------------- - Scholomance - Mit meinen Freunden zog ich also los um in Scholomance nach neuen Hinweisen zu suchen. Auch dort hatte die Geißel ganze Arbeit geleistet, zahllose Kreaturen hatten nutzten die einst stattlichen Schule als Unterkunft und versuchten sich unserem Eindringen zu widersetzen. Vergeblich, mit vereinten Kräften zerschmetterten wir jeden der sich uns in den Weg stellte. Immer wieder galt es Pausen einzulegen und alle möglichen Bücher und Schriften zu sichten, auf der Suche nach weiteren Hinweisen. Statt eines Hinweises fanden wir zuerst einmal die Besitzurkunde von Tarrens Mühle. Dann endlich, im großen Saal zwischen Keller und Vorführraum, fand ich einen Hinweis. TSUNAKI stand in ausgeblichener Schrift auf dem Einband eines versiegelten Buches. Die Schrift im inneren war großteils noch lesbar. Hier erfuhr ich folgendes: "Sumhaya und Elenoor Tsunaki kamen als armes Paar nach Corrins Kreuzung, sie begannen Anstellungen als Arbeitsgehilfen auf einem der nahe gelegenen Höfe, auch Eleonoor, obwohl damals schon schwanger war. Doch wie es so kommt, die Ernte fiel schlecht aus, dementsprechend auch das Gehalt, dieses fiel ganz aus. Schließlich wurden die Tsunakis entlassen. Immerhin hatte es Sumhaya in der kurzen Zeit geschafft ein kleines Haus nahe der Schlucht zu bauen. Doch was nutzt ein Haus ohne etwas zu Essen im Bauch? In den folgenden Wochen stieg die Zahl der Überfälle auf Reisende in der Umgebung erheblich an, doch niemand konnte den einzelnen Angreifer identifizieren. Irgendwann fand man dann auch noch die Leiche eines Mannes, ermordet lag er neben seinem Karren. Die Behörden, welche diese Informationen wohl nachträglich in diesem Buch zusammentrugen, wussten derzeit nichts von all dem. Sumhaya war derzeit viel auf Reisen, gelegentlich brachte er Fremde mit nach Hause welche über Nacht blieben und am nächsten Morgen wieder abreisten. Man vermutete, dass Sumhaya Tsunaki der Räuber und Mörder sein könnte, und dass er die geraubten Waren auf seinen Reisen und in seinem Haus an die Fremden verkaufte. Eines Tages stürmte der Sohn eines der Opfer mit gezückter Waffe in das Haus der Tsunakis, nach Zeugenaussagen hörte man einen gellenden Schrei und der aufgeschlitzte Leichnam des jungen Mannes flog aus der Haustüre. Sumhaya konnte man nichts nachweisen, er habe nur Leben und Heim verteidigt. Seit diesem Tag mieden die Bürger die Tsunakis. Anscheinend davon angespornt begann Sumhaya nun die fast öffentliche Bedrohung und Erpressung von ganz Corrins Kreuzung. Letztendlich hat er den Bogen wohl etwas überspannt, eines Nachts gab es ein großes Feuer im Hause der Tsunakis, Sumhaya und Eleonoor schafften es nicht das Haus rechtzeitig zu verlassen und verbrannten. Der kleine Sohn Yoh hatte wohl das Haus am Abend heimlich verlassen. Man sah ihn weinend an der brennenden Ruine seines Elternhauses stehen, doch keiner wandte sich ihm zu. Die Ermittlungen ergaben, dass das Feuer aus einer nicht gelöschten Feuerstelle zu entstanden sein musste. An diesem Punkt änderte sich die Schrift im Buch, anscheinend wurden die Ermittlungen später wieder aufgenommen. Der kleine Yoh hatte es wohl irgendwie geschafft die kommenden Jahre allein zu überleben, er erledigte kleine Aufgaben für die Bürger gegen Essen oder Kleidung, lebte in der Gosse bis er bei einem alten Magier unterkam. Man habe in dem verbrannten Haus nahe des Ehebettes Reste eines Strickes gefunden, so wie sie lagen schien es, als habe man Sumhaya und Eleonoor an ihr Bett gefesselt damit sie nicht flüchten können. Das Feuer selbst schien auch auf magische Art und Weise mitten im Schlafzimmer ausgebrochen zu sein. Es gab derzeit in Corrins Kreuzung nur einen alten Magier, dieser genoss ein hohes Ansehen bei den Bürgern. Da seit dem Brand wieder Frieden in dem kleinen Ort eingekehrt war wurden an diesem Punkt die Ermittlungen vollständig eingestellt." Die letzten Sätze trafen mich wie ein Hammer.. Nun wusste ich wer ich war und wer meine Eltern waren, aber ich musste auch erkennen, dass ich anscheinend Jahre meines Lebens mit dem Mörder meiner Eltern verbracht hatte.. Liebe, Hass, Wut, Verzweiflung und Trauer durchströmten mich. -------------------------------------------------------------------------------- - Eine neue Welt - Alle waren im Aufruhr, jeder redete davon, daß das Dunkle Portal geöffnet worden sei. Dahinter befände sich eine neue Welt, zerschmettert und voller Gefahren. Das war genau das was ich suchte.. Nicht jede Herausforderung der alten Welt wurde angenommen, nicht jeder Feind besiegt, dennoch hatte sich eine gewisse Monotonie eingeschlichen. Also reiste ich zum Portal und sah eine Unmenge an Dämonen und Bestien aus dem Portal in unsere Welt einfallen. Ich kämpfte Seite an Seite mit alten Freunden und auch Schulter an Schulter mit alten Feinden. Ein Bündnis wie es damals gab, um gegen die Brennende Legion anzukämpfen. Natürlich gab es auch Scharmützel untereinander, nicht jeder konnte seine Fehde zurückstellen, manch offene Rechnung wurde hier beglichen. Als schließlich der Strom an Dämonen verebbte und sie zurückgetrieben waren begann unser Vormarsch in die neue Welt. Der erste Eindruck war großartig und zugleich beklemmend. Ein schier unendlich großes land bestehend aus grobem Stein, Dämonen soweit das Auge reichte. Kaum angekommen wurde ich angesprochen unter welcher Führung ich stünde. Stand ich unter einer? Nein. So bekam ich den Auftrag nach Thrallmar zu reisen, mich dort zu melden und eine Nachricht zu überbringen. Neugierig was mich erwarten würde eilte ich los und erfüllte meine Pflicht. Doch statt weitere Order anzunehmen reiste ich erstmal los um das Land erkunden. Ich traf auf einen alten Jäger- Freund, gemeinsam setzten wir uns gegen Dämonen und seltsame humanoide Vögel zur Wehr. Diese Welt war uns zuvor nicht bekannt, und doch war sie weiter entwickelt als die unsre. Hier hatten sowohl die Draenei als auch die Blutelfen gewirkt, ihre Gebäude gebaut und Wissen gesammelt. Es gab so viel von ihnen zu lernen. Auch ihre Waffen und Rüstungen waren mächtiger als das was ich kannte. Schon bald erbeutete ich ein paar dieser Gegenstände und konnte schnell Teile meiner ehemals ach so guten Kampfausrüstung ersetzen. Und ich musste erfahren wie nötig dies war. Allzu oft gerieten ich und meine Gefährten in brenzlige Situationen, Gegner die mächtiger waren als wir es uns überhaupt vorstellen konnten. Doch mit jedem Gegner der fiel wurden auch wir stärker.. Ich begann neue Erze abzubauen und verkaufte sie an jene welche sie brauchten, lernte mächtige Muster der Schneiderei. Nicht lange, und die neue Welt war fürs Erste erkundet. Ich spürte wie in dieser Zeit meine Kräfte wuchsen. Irgendwann wagte ich es, meine Frostzauber mit arkaner Energie zu verstärken. Das Ergebnis war gut, aber noch nicht ganz zufriedenstellend. Es bedurfte mehr Macht um bestehen zu können. Positiv war, dass das Feuer in mir, das mich einst beinahe noch nachträglich verzehrte, nun beherrschbar war, ich brauchte mich nicht mehr ständig zu kühlen. Als ich nun wieder einmal an die Grenze des mir Machbaren stieß fragte ich mich, ob ich das feurige Potenziel nicht nutzen könnte. Ich begann auf den Schutz des Eises und der Kälte ganz zu verzichten und konzentrierte mich nur darauf, die in mir brennende Energie zu bündeln und weiter zu beherrschen. Ein Spiel mit dem Tod, würde ich die Kontrolle verlieren so wäre es vorbei mit mir und ich nur noch Asche. Doch das Experiment verlief mehr als erfolgreich. Seit diesem Tage verbrenne, versenge und entzünde ich meine Gegner, es tut gut das Feuer endlich frei zu lassen und seine Kraft zu nutzen statt mich gegen sie zu wehren. (Energie zum unterdrücken des Feuers + Energie zum wirken von Frostzaubern = VIEL Energie für schöne reine Flammen) -------------------------------------------------------------------------------- - Das Ende - Zu viel wollte ich, zu hoch waren meine Ansprüche. Ich blicke zurück auf meinen gegangenen Weg. Freud, Leid, Mut und Hoffnungslosigkeit sehe ich. Und ich erkenne: Ich habe mein Ziel verfehlt, bin mir selbst nicht gerecht geworden. Mein Streben nach Leben, Überleben, besser zu sein und zu werden, das alles ist wertlos geworden. Es ist an der Zeit das einzusehen. *Yoh verbeugt sich leicht verkrampft, wischt sich eine Träne aus dem knöchernen Gesicht und ergibt sich endlich seinen inneren Flammen, erfüllt so sein Schicksal.*