ACTA -
Demokratisch nicht legitimierte Internetgemeinde -
Keine Berechtigung für eine Meinung???

27. März 2012

Beim Lesen des Schockwellenreiters bin ich auf einen dort kommentierten Artikel von Netzpolitik.org gestoßen und final bei heise.de gelandet. Es geht um einen Bericht der EU-Kommission über ACTA.

Der Protest gegen ACTA sei eine “aggressive pan-europäische Kampagne”, “die von einer demokratisch nicht legitimierten Internetgemeinde getragen werde”. “In dem Sachstandsbericht heißt es, dass ACTA nicht scheitern dürfe, da dies ein gefährliches Signal zur Glaubwürdigkeit der Europäischen Union aussenden werde. Auf keinen Fall dürfe man dem Druck der Internetgemeinde nachgeben. Schließlich seien sämtliche Einwände gegen ACTA unbegründet. “

Der Artikel enthält noch eine Menge anderer, fußnägelaufrollender Informationen. Spannend, nein kritisch, alarmierend, die Demokratie negierend finde ich diesen Bericht der EU-Kommision. Die Protestierenden sind also eine nicht legitimierte Internetgemeinde, wir haben kein Recht auf Meinung, Meinungsäußerung und Kritik?! Wir, die Internetgemeinde, sind das Volk. Ein Teil davon. Der Teil der sich zu wehren versucht. Und anscheinend nervig genug, dass man uns ACTA nicht beiläufig unterschieben kann!

Ja klar darf man nicht einknicken! Die KOHLE wirtschaftlichen Interessenten stehen der Regierung doch im Nacken, ich würde ja fast sogar behaupten: Hat sie längst gekauft! Wie stünde die Regierung denn am Ende da, wenn SCHLAAAND aufbegehren würde.. Glaubwürdig? Das Kasperletheater ist schon lange nicht mehr glaubwürdig, es ist traurig, desillusionierend.
Wir sind agressiv? Berichte wie DIESER machen mich agressiv.

Ich komme mir mehr und mehr vor, wie die Tiere von Orwell’s Bauernhof: Alle sind gleich, manche sind gleicher.
Ich hoffe, dass wir auch irgendwann ein “happy end” haben werden..
(Das gab es zumindest im Film)

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