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“Aaahh, da liegt was Weißes auf der Straße” oder “Der Schnee, das Auto und Du.”

Gestern war es wieder soweit: Es hat über Nacht geschneit und viele Autofahrer sahen dem Grauen ins Auge: Fahren bei Schnee!
Ganz erstaunlich finde ich das Phänomen, daß schon bei den ersten Flocken viele Autofahrer panisch reagieren und die Geschwindigkeit drastisch reduzieren – weit über das notwenidge Maß hinaus.
Daraus ergeben sich dann lange Staus und Verkehrsbehinderungen, es resultieren Auffahrunfälle und Stress.
Lieber schweißgebadeter Autofahrer, wenn Du Angst hast bei Schnee zu fahren, dann tu Dir selbst und allen Andren den Gefallen und laß es! Bleib zu Hause, benutze die Öffentlichen oder laufe zu Fuß. Mach ein Fahrsicherheitstraining für Schnee, das kostet nicht allzu viel und Du lernst fürs Leben. Für Deins und das der Anderen.
Vielleicht helfen folgende Tipps weiter:

  1. Achte auf ordentliche Bereifung. Mindestens Ganzjahresreifen, bestenfalls Winterreifen. Sommerreifen sind gar nichts für den Schnee, die Angst ist berechtigt. Wenn Du Dir keine anständigen Reifen leisten kannst: Laufe zu Fuß, nutze die Öffentlichen oder bleib zu Hause. Du gefährdest nur Dein Leben und das der Anderen!
  2. Angepasste Geschwindigkeit bedeutet nicht zwangsläufig Schrittempo in der Stadt. Es bedeutet so zu fahren, daß man sein Fahrzeug unter Kontrolle hat und nicht von seiner Spur schmiert. Es bedeutet aber auch, daß man den Verkehrsfluss nicht behindert.
  3. Grip, Haftung, Traktion – sind bei verschneiten Bedingungen anders als bei trockener oder einfach nasser Straße. Es ist normal, daß man gelegentlich etwas rutscht, daß das Fahrzeug mal etwas schlingert wenn man plötzlich in tiefen weichen Schnee fährt. Und noch ist das ganze nicht gefährlich. Kupplung treten und rollen lassen, sachte gegensteuern.. Es sei denn Du hast Rally-Erfahrungen, dann Vollgas und quer durch. ;-)
  4. Was man im Schnee unbedingt vermeiden sollte:
    - Ruckartiges oder panisches Bremsen
    - Ruckartiges oder panisches Lenken
    - zu viel Gas geben
  5. Entspann Dich. Nimm Dir Zeit für Deinen Weg.  (Das ist der Punkt an dem ich noch arbeiten muß.) Rechne mit denen, die aus Angst den Verkehr behindern, die mit Sommerreifen Karambolagen verursachen oder einfach nur so scheiße sind.

2 Kommentare zu “Aaahh, da liegt was Weißes auf der Straße” oder “Der Schnee, das Auto und Du.”

  • Melli

    Hihihi….Willkommen im Leben :D
    Ich fahr ganz normal mit Winterreifen weiter.Wobei es eigendlich egal ist, was an Gummi drauf ist..geht immer :D

  • Jo

    Dann komm mal nach Münster, wenn es hier weiß ist. Dann weißt du, was es bedeutet, wenn Menschen mit dem “unbekannten Weißen” in Berührung kommen.
    Hauptsache ist doch, dass die Radwege immer schön geräumt sind…..

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