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Kurvenlicht, Abbiegelicht, oder nur ein Drei-Auge?

Immer häufiger kann man nun Autos sehen, bei denen augescheinlich ein Nebelscheinwerfer defekt ist. Irgendwann dachte ich an das Kurvenlicht – die dynamische Ausleuchtung des Straßenverlaufs bei der Kurvenfahrt. Das fänd ich sehr dreist, denn ein popeliger Nebelscheinwerfer hat bei weitem nicht die Leuchtkraft die Straße weit genug ins Kurveninnere auszuleuchten, zudem ist der Nebli starr, statisch.

Schon etwas seltsam anzusehen

Ein kleiner Blick in den Neuwagenkonfigurator klärte mich auf, es handelt sich hier um ein neues Feature, das Abbiegelicht. Die Scheinwerfer leuchten beim Abbiegen bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h in die Kurve hinein. (Quelle: Hella) Auch Nebelscheinwerfer dürfen als Abbiegelicht verwendet werden.

Hm… Ich kann mir jetzt gerade nicht vorstellen, daß dieses Feature wirklich was bewirkt, ich werde versuchen das herauszufinden. Ansonsten hat ja „das Licht“ schon immer die Menschen fasziniert, so ist es also mindestens ein neues, leuchtendes Spielzeug.

Alles was recht ist..

Das Wochenende war mal wieder gefüllt mit tollen Infos:

  • Ein paar Rentner verschleppen ihren Vermögensberater der 2.500.000 € von Ihnen verwalten sollte und dies nicht getan hat. Sie wollen so die Herausgabe ihres Eigentums erzwingen. Nun stehen sie vor Gericht.
    Von dem Mißbrauch und der Mißwirtschaft des Vermögensberaters spricht niemand, ebenso wenig wie über die Herausgabe des Geldes.
  • Ein Mensch verklagt seine Bank weil diese ihn nicht über den Diebstahl seiner Kontodaten informiert hat. Leider hat dieser Mensch Dreck am Stecken und wurde durch den Kauf dieser Daten durch den Staat überführt und verknackt. Hätte er gewußt, daß seine Daten “heraus” wären, so hätte er sich angeblich selbst angezeigt und eine mildere Strafe bekommen.
    Keiner redet davon, der der Tpy Scheiße gebaut hat.
  • Die Bundesregierung überlegt zum wiederholten Mal, gestohlene Bankdaten zu kaufen um so Steuersündern auf die Spur zu kommen.
    Ihr Blödmänner! Investiert das Geld lieber in Personal als es irgendwelchen Dieben hinterher zu werfen!

Das ist echt so lächerlich..

Was ein Abend..

Es begann damit, daß ich stundenlang am Pc meines Vaters rumgewurschtelt habe, es hat irgendwie nix richtig funktioniert. Der wird das nächste Mal neu installiert, fertig.
Auf dem Weg nach Hause wollt ich “noch mal kurz ne Runde auf dem Praktiker Parkplatz driften gehen”, also Vollgas und schön quer auf den entlegenen Seitenparkplatz. Da stand ich dann, 30 m vom andren Parkplatz weg – und hatte mich festgefahren in den eisigen Spurrillen und Tiefschnee. Ich hab 10 Min gebraucht um da raus zu kommen.
..Also gut, dachte mir: heim, Couch, Ende ..
..sachte nach Hause ..
In der Zufahrt zum Parkplatz rutsch ich mim Auto seitlich weg, stehe dann press an nem Verkehrsschild, 3cm vor ner Wand. Ich konnte also nicht zurück wg Schild und Wand und nicht vor weil ich leider auf Glatteis stand.
Nach einigen Versuchen also erstmal geparkt, beim Aussteigen aufn Arsch gesetzt und Sascha angerufen, ob er schieben kommen kann.
Als mein Auto dann endlich wieder gescheit geparkt war hatte ich gar keine lust mehr auf irgendwas..

W T F !?!

“Aaahh, da liegt was Weißes auf der Straße” oder “Der Schnee, das Auto und Du.”

Gestern war es wieder soweit: Es hat über Nacht geschneit und viele Autofahrer sahen dem Grauen ins Auge: Fahren bei Schnee!
Ganz erstaunlich finde ich das Phänomen, daß schon bei den ersten Flocken viele Autofahrer panisch reagieren und die Geschwindigkeit drastisch reduzieren – weit über das notwenidge Maß hinaus.
Daraus ergeben sich dann lange Staus und Verkehrsbehinderungen, es resultieren Auffahrunfälle und Stress.
Lieber schweißgebadeter Autofahrer, wenn Du Angst hast bei Schnee zu fahren, dann tu Dir selbst und allen Andren den Gefallen und laß es! Bleib zu Hause, benutze die Öffentlichen oder laufe zu Fuß. Mach ein Fahrsicherheitstraining für Schnee, das kostet nicht allzu viel und Du lernst fürs Leben. Für Deins und das der Anderen.
Vielleicht helfen folgende Tipps weiter:

  1. Achte auf ordentliche Bereifung. Mindestens Ganzjahresreifen, bestenfalls Winterreifen. Sommerreifen sind gar nichts für den Schnee, die Angst ist berechtigt. Wenn Du Dir keine anständigen Reifen leisten kannst: Laufe zu Fuß, nutze die Öffentlichen oder bleib zu Hause. Du gefährdest nur Dein Leben und das der Anderen!
  2. Angepasste Geschwindigkeit bedeutet nicht zwangsläufig Schrittempo in der Stadt. Es bedeutet so zu fahren, daß man sein Fahrzeug unter Kontrolle hat und nicht von seiner Spur schmiert. Es bedeutet aber auch, daß man den Verkehrsfluss nicht behindert.
  3. Grip, Haftung, Traktion – sind bei verschneiten Bedingungen anders als bei trockener oder einfach nasser Straße. Es ist normal, daß man gelegentlich etwas rutscht, daß das Fahrzeug mal etwas schlingert wenn man plötzlich in tiefen weichen Schnee fährt. Und noch ist das ganze nicht gefährlich. Kupplung treten und rollen lassen, sachte gegensteuern.. Es sei denn Du hast Rally-Erfahrungen, dann Vollgas und quer durch. ;-)
  4. Was man im Schnee unbedingt vermeiden sollte:
    - Ruckartiges oder panisches Bremsen
    - Ruckartiges oder panisches Lenken
    - zu viel Gas geben
  5. Entspann Dich. Nimm Dir Zeit für Deinen Weg.  (Das ist der Punkt an dem ich noch arbeiten muß.) Rechne mit denen, die aus Angst den Verkehr behindern, die mit Sommerreifen Karambolagen verursachen oder einfach nur so scheiße sind.

Der kleine Sound für den Winter

Weil es gerade so gar nicht nach Fahren aussieht und die Winterpause noch etwas andauert hab ich mich mal n Bissl umgeschaut und dieses hier gefunden.. :)
(Bei uns im Freaks-Forum)